Marker
Reinhold Pratschner

Künstlerische Kurzbiografie

Reinhold Pratschner, geboren 1966 in Tirol, Österreich, wird schon während der Schulzeit von der Künstlerin Evi Fersterer gefördert. Nach der Matura ergibt sich ein erster längerer Aufenthalt in Paris, 1986 beginnt er ein Architekturstudium in Innsbruck, Tirol. Ein zweiter Aufenthalt in Paris 1987 dient insbesondere dem vertieften Studium von Originalwerken der modernen Malerei. Zurück in Innsbruck eröffnet sich ein wichtiger Kontakt zur Malerin Inge C. Pohl, Professorin und Künstlerin. Nicht zuletzt aufgrund der Wechselbeziehung zwischen Malerei und Architektur kommt es zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Bildhauerei. Es folgen mehrere Ausstellungen in Österreich.
Nach Abschluss des Studiums lebt und arbeitet er in Sofia, Bulgarien. Die Rückkehr nach Österreich erfolgt Anfang des Jahres 2000, wo er sich bis Herbst 2002 aufhält. Anschließend lebt und arbeitet er bis 2005 in Belgrad, Serbien. Austellungen folgen in Belgrad und Novi Sad. 2005 geht er nach Kiew, Ukraine, wo ein fruchtbarer Austausch mit lokalen Künstlern beginnt. Teilnahme an einer Ausstellung im Rahmen der "Salt Symphony" in Soledar. Die Rückkehr nach Wien erfolgt im Sommer 2007. Von 2012 bis 2015 lebt und arbeitet Reinhold Pratschner in Mailand, wo er engen Kontakt zum Bildhauer Rudi Wach und zum Literaten Karl Lubomirski pflegt. Im September 2014 findet eine Einzelausstellung in der Galleria Francesco Zanuso in Mailand statt. Im Frühjahr 2016 zeigt das Österreichische Kulturforum in Rom ebenfalls in einer Einzelausstellung neue Werke. Seit Sommer 2016 lebt und arbeitet Reinhold Pratschner in Laibach, Slowenien. Das Südtiroler Kulturinstitut lädt ihn im Frühjahr 2017 zu einer Einzelausstellung in der Reihe "Blick Kunst Tirol" nach Bozen, im Herbst zeigt die Galerija Druzina in Laibach Ölbilder, Grafiken und eine Skulptur aus Eisendraht. Zeitgleich sind bis Ende 2017 Bilder und Drahtskulpturen im Bundesministerium für Inneres zu sehen.